Newsletter Nr. 1/2011 
21.03.2011 


Sehr geehrte Damen und Herren,    

Veranstaltungen/Termine 2011:

II.Quartal 2011
14.04.2011, 15.00h: Buchhalterseminar der Pawlitzky & Saeltzer Steuerberatungsgesellschaft mbH
 
12.05.2011, 17.30h: Stadtwerke Jena – collective support
 
09.06.2011, 18.30h: After Work Party im Scala – Kochen mit Christian Hempfe
 
18.06.2011, 10.00h: Golfturnier JenaCup in Blankenhain

III. Quartal 2011
September: Mandantenparty collective support im Glashaus Paradies
 
IV. Quartal 2011
Oktober: Jubiläum 20 Jahre Allianz Lohse im B59
 
November: Opernball im Volkshaus Jena

 Kooperationspartner:
 collective avantgarde Unternehmensberatung

pawlitzky-saeltzer  Steuerberatung


schmidt-anton-partner Rechtsanwälte



Hilliger & Müller Rechtsanwälte


Stefan Lohse
Risk Manager

 DAX - Aktueller Stand, 21.03.2011

 
 

Steffen Glaubrecht

das Jahr 2011 beginnt stürmisch und umwälzend, in Nordafrika werden die Diktatoren verjagt und Japan sieht sich mit einem Erdbeben (Stärke 9 der Richterskala), einem Tsunami und einer wahrscheinlichen Kernschmelze eines Kernkraftwerkes an seiner Ostküste mit nicht absehbaren Folgen konfrontiert.
Unser Mitgefühl gilt den Menschen dieser Region. Alle Mitarbeiter und Partner hoffen, dass trotz dieser dramatischen Ereignisse bald ein geordnetes Leben für die Menschen möglich sein wird.

Auch im Jahr 2011 wollen wir mit Ihnen und Ihren Unternehmen bestmögliche Ergebnisse erzielen und unsere Beratungsqualität weiter steigern. Wir planen Veranstaltungen mit Partnern, wie z.B. den Stadtwerken Jena-Pößneck. Im April werden wir mit unserem traditionellen Buchhalterseminar über aktuelle Trends in den steuerlichen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Bereichen informieren.
Ein Höhepunkt wird der erstmalig auf dem besten Golfplatz Thüringens in Blankenhain ausgetragene JenaCup mit den neuen Sponsoren Audi-Autohaus Fischer und der Apobank Jena/Erfurt sein.

Unser erster Neujahrsempfang der collective support Gruppe im Restaurant R2 mit zahlenreichen Kunden und Mandanten ist sehr erfolgreich verlaufen.
Im September wollen wir das 15- bzw. 16-jährige Jubiläum von Rechtsanwalt Dietmar Schmidt (RAe Schmidt, Anton & Partner) sowie Dr. Eric Pawlitzky (Pawlitzky & Saeltzer Steuerberatungsgesellschaft mbH) und im Oktober das 20-jährige Jubiläum unseres Allianz Risk Managers Stefan Lohse feiern.

Ich darf Ihnen von allen Partnern für das Jahr 2011 die besten Wünsche übermitteln und hoffe, dass Sie die selbst gesteckten unternehmerischen und privaten Ziele erreichen werden.

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Homepage http://www.collective-avantgarde.de

Gute Unterhaltung beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr Steffen Glaubrecht

Autor: Steffen Glaubrecht, 03641–557766, glaubrecht@collective-avantgarde.de



Inhalt

1. Kommentar: Kapitalmarkt aktuell - Stand 19.03.2011

2. Vernetzung von steuerlicher, betriebswirtschaftlicher und juristischer Beratung

3. Im Fokus: Rechtsanwälte Hilliger & Müller

4. Immer wieder spannend: Das Pflichtteilsrecht

5. 20 Jahre Allianz Generalvertretung Stefan Lohse

6. Fotos vom Neujahrsempfang der collective support am 26.01.2010


 1. Kommentar: Kapitalmarkt aktuell - Stand 19.03.2011

Bildquelle: Martin Kolb / pixelio.de

Pimco (Allianz Konzern), der weltgrößte Anleihe-Investor, trennt sich von allen US-Schuldtiteln: Ein Paukenschlag und ein Signal über eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des US-Staates!?
Größter Anleihegläubiger mit 4,637 Billionen US Dollar ist nun die Fed - „linke Tasche rechte Tasche!“
Mit 1,16 Billionen US Dollar folgen China und Japan als drittgrößte Anleihegläubiger einem total verschuldeten Land in Höhe von 14 Billionen US Dollar!!!
 
Von Irland hört man im Moment sehr wenig, was nichts bedeuten muss. Spanien hat es in der vergangenen Woche in die Schlagzeilen geschafft, Moodys setzte die Bonität des südeuropäischen Landes um eine Stufe nach unten. Die Gläubiger erwarten eine weitere Kreditaufnahme zwischen 20 – 40 Mrd. Euro im Jahr 2011. Kann das Spanien stabilisieren?
Der Euro Stabilitätsfonds soll von 250 Mrd. Euro auf 440 Mrd. Euro erhöht werden. Das bringt Liquidität in das System, aber wer die schweren und schmerzhaften Entscheidungen weiter hinauszögert, wird nach meiner Meinung die Gesamtthematik nur in die Zukunft verschleppen: „Lieber ein Ende mit Schmerzen, als Schmerzen ohne Ende!“
 
Wir Deutschen freuen uns weiter über unsere eigenen Wirtschaftsdaten. VW, Linde, K+S, Deutsche Post und BMW glänzen mit sehr guten Ergebnissen und profitieren von Investitionen in den sogenannten Schwellenländern und China.
Die Chinesen haben auf ihrem letzten Volkskongress beschlossen, die Binnenwirtschaft weiter zu stärken und dieser Priorität einzuräumen. Das sollte wiederum den deutschen Unternehmen, die insbesondere in der Ausrüstungsgüterindustrie vertreten sind, einen weiteren positiven Effekt in 2011 bescheren.
Wir Deutschen können uns freuen, denn „geht es China gut, geht es uns gut“!

Meine Prognose für die nächsten Monate:
Die deutsche Wirtschaft wird sich weiter stabil entwickeln, getrieben von China, den BRIC Staaten, einem finanziell stabil ausgestatteten Europa und den sich weiter verschuldenden USA.
Die Verschuldung der europäischen Staaten wird sich weiter verstärken. Griechenland, Portugal und Irland werden die ersten Kandidaten von nachhaltigen Sanierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen werden. Wann der Zeitpunkt gekommen ist und mit welchen sozialpolitischen Auseinandersetzungen gerechnet werden muss, werden wir sehen - im Regelfall schneller, als alle Analysten vorhersagen. 
Innenpolitisch sehen wir einer Reihe von Landtagswahlen entgegen, die von den aktuellen Ereignissen in Japan geprägt werden.
Deutschland ist gut aufgestellt. Wenn weiterhin maßvolle Lohnabschlüsse der Gewerkschaften mit den Arbeitgebern vereinbart werden, sollte die deutsche Wettbewerbsfähigkeit stabil bleiben.
 
Zinsen:
Die Tendenz des letzten Quartals hält weiter an, die Zinsen steigen auch im 1.Quartal 2011 und das nicht nur in kleinen Schritten!
Doch mit jedem zehntel Prozent verschlechtert sich das Finanzergebnis Ihres Unternehmens. Sie sollten unbedingt kurzfristig handeln und mit uns bzw. Ihrer Hausbank das Thema erörtern sowie Maßnahmen einleiten!
 
Baufinanzierung:
--> 5 jährige Zinsbindung: Durchschnitt 3,04 % p.a.
--> 10 jährige Zinsbindung: Durchschnitt 3,67 % p.a.
Denken Sie über eine Zinsabsicherung nach, z.B. über ein  Forwarddarlehen.
 
Euro/US Dollar:
Der Euro tendiert weiter stärker und hat sich seit Dezember 2010 von 1,34 auf über 1,42 entwickelt.
Das Vertrauen in den Euro steigt. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass Marktmanipulationen pro US Dollar nicht auszuschließen sind, insbesondere hinsichtlich der konjunkturbedürftigen US-Wirtschaft!
Unbedingt beobachten!
 
Aktien:
Die Aktienmärkte bleiben auch 2011 interessant, die erzielten Gewinne seit Jahresbeginn sind durch die unsichere Situation in Nordafrika und das Erdbeben in Japan aufgezehrt worden.
Einstiegsmöglichkeiten sollten bei den in der letzten Woche vollzogenen Kursabschlägen genutzt werden.
Schwarzmalerei ist derzeit nicht angesagt, trotzdem Stoppkurse setzen sowie die Staatsverschuldung im Auge behalten!
Dax: 6.664 (20.03.2011)
 
Rohstoffe:
Die Feinunze Gold tendiert leicht über dem Jahresendkurs bei aktuell 1.418,24 (1.414,25) US Dollar.
Die Rohstoffpreise haben insgesamt angezogen, nicht zuletzt aufgrund der Krise in Libyen, jedoch hat eine leichte Beruhigung bei Erdöl auf hohem Niveau eingesetzt.
Angezogen haben die Preise im Agrarsektor und bei Baumwolle.
 
Immobilien:
Der Leuchtturm Jena leuchtet noch heller, die Preise für Grundstücke, Häuser und Eigentumswohnungen steigen weiter.
Wann kommt es zu einem normalen Markt?
Solange die Nachfrage aufgrund von Konzentrationsprozessen im Raum Jena weiter steigt, wird mittelfristig keine Marktberuhigung eintreten.
Attraktive Lagen werden sich weiter verteuern, vernünftige Renditen sind wie immer abhängig vom Einkauf!

Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen (Stand 17.03.2011)

 

 17.03.2011

 01.12.2010

 Deutschland 

 3,10 %

 2,78 %

 Italien 

 4,68 %

 4,49 %

 Spanien  

 5,16 %

 5,26 %

 Portugal                   

 7,10 %

 7,27 %

 Irland   

 8,90 %

 8,80 %

 Griechenland 

 10,3 %

 10,28 %

Was zahlen Banken derzeit für eine Geldanlage ab 50.000 Euro?

 

 20.03.2011

 01.12.2010

 Tagesgeld:  

 1,4 % - 2,2 %

 1,33 % - 2,4 % 

 Festgeld 12 Mon.: 

 1,65 % - 2,6 %

 2,0 % - 2,2 % 

 Eurobor 3 Mon.: 

 1,17 %

 1,03 %


Bitte erkundigen Sie sich sehr genau nach der Einlagensicherung der jeweiligen Bank, insbesondere bei ausländischen Kreditinstituten!                     

Dies ist ein humoristischer Marktkommentar und keine Anlageberatung. Die Einschätzungen des Autors beruhen auf Informationen, die auf öffentlich zugänglichen und als verlässlich eingeschätzten Quellen basieren.

Autor: Steffen Glaubrecht, 03641–557766, glaubrecht@collective-avantgarde.de; Der Beitrag ist keine Anlageempfehlung im Sinne des WPHG.



2. Vernetzung von steuerlicher, betriebswirtschaftlicher und juristischer Beratung

Steuerberater Dirk Saeltzer

Der wirtschaftliche, gesellschaftliche und technologische Wandel entwickelt eine zunehmende Dynamik. Zudem werden der steigende Wettbewerbs- und Rationalisierungsdruck sowie die internationale Sicherung der Beschaffungs- und Absatzmärkte von einem zunehmend unüberschaubaren Dickicht an Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien begleitet.
Vor diesem Hintergrund geht insbesondere die mittelständische Wirtschaft dazu über, zur Lösung ihrer betriebswirtschaftlichen Entscheidungsprobleme die Dienste externer Berater in Anspruch zu nehmen. In den Unternehmen sind die Bereiche Betriebswirtschaft, Steuern und Recht eng miteinander verzahnt. Die meisten betriebswirtschaftlichen Entscheidungen haben daher steuerliche und juristische Auswirkungen. Die Arbeit des Steuerberaters erfordert deswegen eine umfassende Berücksichtigung aller drei Aspekte bei der Mandantenberatung.
Deswegen haben wir 2010 die Vernetzung der Teilbereiche Steuern, Betriebswirtschaft und Recht weiter vorangetrieben und den Unternehmensverbund collective support gegründet. Unter diesem Dach arbeiten derzeit 14 Partner und verantwortliche Manager projektbezogen an der Lösung anspruchsvoller Aufgabenstellungen zusammen. Durch die Kompetenzbündelung in den Bereichen Steuern, Recht und Wirtschaft wird eine umfassende Beratung unserer Mandanten gewährleistet.
Für unser mittelständisches Klientel, welches internationale Märkte bedient, haben wir unsere Kompetenzen in dem Bereich des internationalen Steuerrechts erweitert. Auch in Zukunft wird dieser Bereich für unsere Mandanten eine wichtige Rolle spielen, so dass wir unser Engagement in diesem Bereich weiter ausbauen.
Wir schauen auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurück. Für unsere Mandanten konnten wir eine Vielzahl an Projekten erfolgreich abschließen. Unsere Beratungsschwerpunkte lagen in den Bereichen der Unternehmensführung, -strategie sowie -planung. Die Investitions-, Finanzierungs- und Sanierungsberatung, das Krisenmanagement sowie die Unternehmensumstrukturierung ebenso wie die Beratung bei Kauf und Verkauf von Unternehmen sowie der Unternehmensnachfolge waren weitere interessante Schwerpunkte unserer Arbeit. Auch in diesem Jahr beraten wir Sie gern zu den genannten Themen.

Autor: Steuerberater Dirk Saeltzer,
03641-557799 , info@pawlitzky-saeltzer.de


3. Im Fokus: Rechtsanwälte Hilliger & Müller

Rechtsanwalt Tom Hilliger

Die Rechtsanwaltskanzlei Hilliger & Müller wurde 1998 gegründet und unterhält seit dem Jahr 2002 ihren repräsentativen Firmensitz im Herzen Jenas. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der umfassenden Beratung von mittelständischen Unternehmen im Wirtschafts- und Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Grundstücksrecht sowie dem Erb- und Familienrecht.
Im Rahmen der Arbeit im Unternehmensverbund collective support bietet die Kanzlei Hilliger & Müller alle beratungsrelevanten Tätigkeiten durch das eng kooperierende Netzwerk aus Rechtsanwälten, Steuer- und Unternehmensberatern sowie Finanzdienstleistern an.
Vor allem die arbeits- und wirtschaftsrechtliche Beratung von Arbeitgebern, Vorständen und Geschäftsführern mit erb- und eherechtlichen Bezügen hat in Deutschland und insbesondere in der Technologiehochburg Jena an Komplexität und Umfang erheblich zugenommen. Die Spezialisierung der drei Partner in den Kernbereichen des Wirtschafts- und Zivilrechtes führten daher im Jahr 2010 zum wirtschaftlich erfolgreichsten Jahr seit Bestehen der Kanzlei.

Autor: Rechtsanwalt Tom Hilliger, 03641-63980, t.hilliger@hilliger-mueller.de


4. Immer wieder spannend: Das Pflichtteilsrecht

Rechtsanwalt Mike Anton

Ein häufiger Fall: Der Inhaber einer Gesellschaft, die ein Unternehmen betreibt, verstirbt. Per Testament hat er seine Ehefrau zur Alleinerbin bestellt und dadurch seinen ehelichen Sohn enterbt. Möglicherweise war der Verstorbene auch unverheiratet oder verwitwet, hat aber auch in diesem Falle seinen Sohn mit letztwilliger Verfügung ausdrücklich enterbt. Der Sohn verlangt nun von den Erben seinen gesetzlichen Pflichtteil.

Der wesentliche Vermögenswert besteht in diesen Fällen häufig in einer oder mehreren Immobilien, oft dem ehelichen Einfamilienhaus. Nehmen wir an, diese Immobilie wurde von dem Verstorbenen als Sicherung für Betriebskredite seines Unternehmens bei der Bank angegeben.

Der Pflichtteil berechnet sich aus dem Nachlass. Stichtag für die Bewertung des Nachlasses ist der Zeitpunkt des Ablebens. Wie ist nun in diesem Nachlasswert das Einfamilienhaus im Jenaer Landgrafenviertel zu berücksichtigen? Der Verkehrswert beträgt 1 Mio. € und auf dem Einfamilienhausgrundstück ist ein Grundpfandrecht der den Betrieb finanzierenden Hausbank über 1 Mio. € eingetragen. Dieses valutiert in voller Höhe.

Häufig argumentiert der Erbe, das Einfamilienhaus sei mit der Grundschuld verkehrswertausschöpfend belastet, so dass es bei der Berechnung des Nachlasses unberücksichtigt bleibt. Dem hat der Bundesgerichtshof mit einer aktuellen Entscheidung (Urteil vom 10.11.2010, IV ZR 51/09) nachdrücklich widersprochen.
Die grundpfandrechtliche Belastung bleibt, da offen ist, ob eine Sicherheitenverwertung durch die den Betriebskredit ausreichende Bank überhaupt erfolgt, als so genannte zweifelhafte Verbindlichkeit (§ 2313 Abs. 2 S. 1 BGB) unberücksichtigt.
Der Pflichtteilsberechtigte kann also seinen Pflichtteil am uneingeschränkten Verkehrswert berechnen. Für den Erben ist dies dann fatal, wenn er zur Bedienung des Pflichtteils auf die Veräußerung des Grundbesitzes angewiesen ist (ist die Ehefrau Alleinerbin und der Sohn enterbt, beträgt der Pflichtteil 250.000 €). Eine Veräußerung gelingt nur dann, wenn die Bank das Grundpfandrecht freigibt; diese verlangt jedoch nach anderen Sicherheiten. Können diese nicht gestellt werden, wird die Verwertung zur Erzielung eines Kaufpreises, der wenigstens den Pflichtteil abdeckt, schwierig.

Selbst wenn der Erbe den Pflichtteil ohne Verwertung des Nachlassgrundstückes zahlen kann, droht ihm dann noch Ungemach. Zahlt das Unternehmen den Betriebskredit nicht zurück, wird die Bank die Immobilie als Sicherheit verwerten. Reicht der Verkauf des Betriebes nicht aus, greift die Bank auf das Einfamilienhaus zurück (an eine bestimmte Reihenfolge ist sie nicht gebunden, so dass sie auch zuerst das Einfamilienhaus verwerten kann).

In diesem Fall liegt jedoch eine geänderte Rechtslage vor, da nachträglich der Nachlass zur Ermittlung des Pflichtteiles geringer - unter Abzug der verwerteten Sicherheit - berechnet werden muss. Der Erbe kann dann das dem Pflichtteilsberechtigten zuviel gezahlte Geld zurückverlangen. Er trägt jedoch das Risiko, den Rückforderungsanspruch wegen Vermögenslosigkeit des Pflichtteilsberechtigten nicht mehr realisieren zu können.

Der beschriebene Fall resultiert aus einer klassischen Drittbesicherung. Vermieden werden kann dieser Fall dadurch, dass der Betriebsinhaber, wenn er Privatvermögen zur Besicherung eines Betriebskredites hingibt, gleich selbst Darlehensnehmer wird. Die offene Darlehensschuld, auch wenn sie nur aus einer Mitdarlehenseigenschaft resultiert, wird dann als Passiva in den Nachlass eingestellt und der Pflichtteil gleich aus dem verminderten Nachlass berechnet. Bevor Sie jedoch einen solchen Schritt erwägen, sollten Sie sorgfältig die steuerlichen Folgen prüfen, über die Sie Ihr Steuerberater jederzeit gern berät.

Autor: Rechtsanwalt Mike Anton, 03641-557711, info@schmidt-anton-partner.de


5. 20 Jahre Allianz Generalvertretung Stefan Lohse

Stefan Lohse

Unser Allianz-Team steht seit 20 Jahren vertrauensvoll an der Seite unserer Kunden und zählt zudem seit einem Jahr sehr erfolgreich als Partner zur collective support Gruppe.
Am 01.07.1991 eröffnete die Allianz-Vertretung Stefan Lohse in Jena mit zwei Mitarbeitern. Unser Kundenstamm bestand zu dieser Zeit aus etwa 90 Prozent Privatleuten; knapp 10 Prozent unserer Kunden waren Firmen. 
In den letzten Jahren hat sich der Firmenbereich konsequent weiterentwickelt und wir haben uns als starker Partner des Mittelstandes etabliert. Heute betreuen wir mit sieben Kollegen ca. 4.500 Kunden. Neben unseren Mitarbeitern stehen uns seitens der Allianz Experten und Fachleute für viele Spezialthemen zur Verfügung. Das Verhältnis Firmenkunden zu Privatkunden beträgt nun etwa 65 Prozent zu 35 Prozent. Unsere Fokussierung auf den Firmenbereich werden wir mit einer weiteren Niederlassung im Jenaer Hochhaus B 59 ab dem 01.06.2011 als Allianz Bussines Partners ausbauen.

Im Rahmen der collective support Gruppe begleiten wir vorrangig die Themen Finanzdienstleistung und Risikomanagement. Wir bieten alle Leistungen, von der Risikoanalyse über deren Bewertung und Absicherung, bis hin zur Schadensverhütung. Priorität hat die Absicherung der Existenz bedrohenden wirtschaftlichen Risiken der Unternehmen sowie der handelnden Organe und Personen.

Sehr gut positioniert und mit einem besonderen Know-how ausgestattet sind wir im Geschäftsfeld der betrieblichen Alters- und Geschäftsführerversorgung. Wir freuen uns, dass uns in diesem wichtigen Versicherungsgebiet auch zwei börsennotierte Jenaer Unternehmen das Vertrauen schenken. 
Von unseren Mandanten wird die Allianz als starker Partner an unserer Seite sehr geschätzt. Sie profitieren außerdem von den exklusiven Kooperationspartnern wie z. B. Euler HERMES in den Bereichen Forderungsausfallversicherungen und Auslandsbürgschaften. Den institutionellen Anlegern und vermögenden Privatkunden können wir dank eines weltweit bedeutenden Vermögensverwalters, Allianz Global Investors, eine ganz individuelle Vermögensverwaltung exklusiv anbieten. 

Autor: Stefan Lohse, 03641-63990, stefan.lohse@allianz.de


6. Fotos vom Neujahrsempfang der collective support am 26.01.2011 im R2


Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Partner der collective support


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