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Sehr geehrte Damen und Herren,
das Jahr 2011 beginnt stürmisch und
umwälzend, in Nordafrika werden die Diktatoren verjagt und
Japan sieht sich mit einem Erdbeben (Stärke 9 der
Richterskala), einem Tsunami und einer wahrscheinlichen Kernschmelze
eines Kernkraftwerkes an seiner Ostküste mit nicht absehbaren
Folgen konfrontiert. Auch im Jahr 2011 wollen wir mit Ihnen und
Ihren Unternehmen bestmögliche Ergebnisse erzielen und unsere
Beratungsqualität weiter steigern. Wir planen Veranstaltungen
mit Partnern, wie z.B. den Stadtwerken Jena-Pößneck.
Im April werden wir mit unserem traditionellen Buchhalterseminar
über aktuelle Trends in den steuerlichen, rechtlichen und
betriebswirtschaftlichen Bereichen informieren. Unser erster Neujahrsempfang der collective
support Gruppe im Restaurant R2 mit zahlenreichen Kunden und Mandanten
ist sehr erfolgreich verlaufen. Ich darf Ihnen von allen Partnern für das Jahr 2011 die besten Wünsche übermitteln und hoffe, dass Sie die selbst gesteckten unternehmerischen und privaten Ziele erreichen werden. Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Homepage http://www.collective-avantgarde.de Gute Unterhaltung beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Steffen
Glaubrecht Inhalt 1. Kommentar: Kapitalmarkt aktuell - Stand
19.03.2011 3. Im Fokus: Rechtsanwälte Hilliger & Müller 4. Immer wieder spannend: Das Pflichtteilsrecht 5. 20 Jahre Allianz Generalvertretung Stefan Lohse 6. Fotos vom Neujahrsempfang der collective support am 26.01.2010
1. Kommentar:
Kapitalmarkt aktuell - Stand 19.03.2011
Pimco (Allianz Konzern), der
weltgrößte Anleihe-Investor, trennt sich von allen
US-Schuldtiteln: Ein Paukenschlag und ein Signal
über eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des
US-Staates!?
Größter Anleihegläubiger mit 4,637 Billionen US Dollar ist nun die Fed - „linke Tasche rechte Tasche!“ Mit 1,16 Billionen US Dollar folgen China und Japan als drittgrößte Anleihegläubiger einem total verschuldeten Land in Höhe von 14 Billionen US Dollar!!! Von Irland hört man im
Moment sehr wenig, was nichts bedeuten muss. Spanien hat es in der
vergangenen Woche in die Schlagzeilen geschafft, Moodys setzte die
Bonität des südeuropäischen Landes um eine
Stufe nach unten. Die Gläubiger erwarten eine weitere
Kreditaufnahme zwischen 20 – 40 Mrd. Euro im Jahr 2011. Kann
das Spanien stabilisieren?
Der Euro Stabilitätsfonds soll von 250 Mrd. Euro auf 440 Mrd. Euro erhöht werden. Das bringt Liquidität in das System, aber wer die schweren und schmerzhaften Entscheidungen weiter hinauszögert, wird nach meiner Meinung die Gesamtthematik nur in die Zukunft verschleppen: „Lieber ein Ende mit Schmerzen, als Schmerzen ohne Ende!“ Wir Deutschen freuen uns weiter
über unsere eigenen Wirtschaftsdaten. VW, Linde, K+S, Deutsche
Post und BMW glänzen mit sehr guten Ergebnissen und
profitieren von Investitionen in den sogenannten
Schwellenländern und China.
Die Chinesen haben auf ihrem letzten Volkskongress beschlossen, die Binnenwirtschaft weiter zu stärken und dieser Priorität einzuräumen. Das sollte wiederum den deutschen Unternehmen, die insbesondere in der Ausrüstungsgüterindustrie vertreten sind, einen weiteren positiven Effekt in 2011 bescheren. Wir Deutschen können uns freuen, denn „geht es China gut, geht es uns gut“! Meine Prognose für die nächsten Monate: Die deutsche Wirtschaft wird sich weiter stabil entwickeln, getrieben von China, den BRIC Staaten, einem finanziell stabil ausgestatteten Europa und den sich weiter verschuldenden USA. Die Verschuldung der europäischen Staaten wird sich weiter verstärken. Griechenland, Portugal und Irland werden die ersten Kandidaten von nachhaltigen Sanierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen werden. Wann der Zeitpunkt gekommen ist und mit welchen sozialpolitischen Auseinandersetzungen gerechnet werden muss, werden wir sehen - im Regelfall schneller, als alle Analysten vorhersagen. Innenpolitisch sehen wir einer
Reihe von Landtagswahlen entgegen, die von den aktuellen Ereignissen in
Japan geprägt werden.
Deutschland ist gut aufgestellt. Wenn weiterhin maßvolle Lohnabschlüsse der Gewerkschaften mit den Arbeitgebern vereinbart werden, sollte die deutsche Wettbewerbsfähigkeit stabil bleiben. Zinsen:
Die Tendenz des letzten Quartals hält weiter an, die Zinsen steigen auch im 1.Quartal 2011 und das nicht nur in kleinen Schritten! Doch mit jedem zehntel Prozent verschlechtert sich das Finanzergebnis Ihres Unternehmens. Sie sollten unbedingt kurzfristig handeln und mit uns bzw. Ihrer Hausbank das Thema erörtern sowie Maßnahmen einleiten! Baufinanzierung:
--> 5 jährige Zinsbindung: Durchschnitt 3,04 % p.a. --> 10 jährige Zinsbindung: Durchschnitt 3,67 % p.a. Denken Sie über eine Zinsabsicherung nach, z.B. über ein Forwarddarlehen. Euro/US
Dollar:
Der Euro tendiert weiter stärker und hat sich seit Dezember 2010 von 1,34 auf über 1,42 entwickelt. Das Vertrauen in den Euro steigt. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass Marktmanipulationen pro US Dollar nicht auszuschließen sind, insbesondere hinsichtlich der konjunkturbedürftigen US-Wirtschaft! Unbedingt beobachten! Aktien:
Die Aktienmärkte bleiben auch 2011 interessant, die erzielten Gewinne seit Jahresbeginn sind durch die unsichere Situation in Nordafrika und das Erdbeben in Japan aufgezehrt worden. Einstiegsmöglichkeiten sollten bei den in der letzten Woche vollzogenen Kursabschlägen genutzt werden. Schwarzmalerei ist derzeit nicht angesagt, trotzdem Stoppkurse setzen sowie die Staatsverschuldung im Auge behalten! Dax: 6.664 (20.03.2011) Rohstoffe:
Die Feinunze Gold tendiert leicht über dem Jahresendkurs bei aktuell 1.418,24 (1.414,25) US Dollar. Die Rohstoffpreise haben insgesamt angezogen, nicht zuletzt aufgrund der Krise in Libyen, jedoch hat eine leichte Beruhigung bei Erdöl auf hohem Niveau eingesetzt. Angezogen haben die Preise im Agrarsektor und bei Baumwolle. Immobilien:
Der Leuchtturm Jena leuchtet noch heller, die Preise für Grundstücke, Häuser und Eigentumswohnungen steigen weiter. Wann kommt es zu einem normalen Markt? Solange die Nachfrage aufgrund von Konzentrationsprozessen im Raum Jena weiter steigt, wird mittelfristig keine Marktberuhigung eintreten. Attraktive Lagen werden sich weiter verteuern, vernünftige Renditen sind wie immer abhängig vom Einkauf! Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen (Stand 17.03.2011)
Was zahlen Banken derzeit für eine Geldanlage ab 50.000 Euro?
20.03.2011 01.12.2010 Tagesgeld: 1,4 % - 2,2 % 1,33 % - 2,4 % Festgeld
12 Mon.: 1,65 % - 2,6 % 2,0 % - 2,2 % Eurobor
3 Mon.: 1,17 % 1,03 % Autor: Steffen Glaubrecht, 03641–557766, glaubrecht@collective-avantgarde.de;
Der Beitrag ist keine
Anlageempfehlung im Sinne des WPHG.
2. Vernetzung von steuerlicher, betriebswirtschaftlicher und juristischer Beratung
Der wirtschaftliche, gesellschaftliche und
technologische Wandel entwickelt eine zunehmende Dynamik. Zudem werden
der steigende Wettbewerbs- und Rationalisierungsdruck sowie die
internationale Sicherung der Beschaffungs- und Absatzmärkte
von einem zunehmend unüberschaubaren Dickicht an Gesetzen,
Verordnungen und Richtlinien begleitet.
Vor diesem Hintergrund geht insbesondere die mittelständische Wirtschaft dazu über, zur Lösung ihrer betriebswirtschaftlichen Entscheidungsprobleme die Dienste externer Berater in Anspruch zu nehmen. In den Unternehmen sind die Bereiche Betriebswirtschaft, Steuern und Recht eng miteinander verzahnt. Die meisten betriebswirtschaftlichen Entscheidungen haben daher steuerliche und juristische Auswirkungen. Die Arbeit des Steuerberaters erfordert deswegen eine umfassende Berücksichtigung aller drei Aspekte bei der Mandantenberatung. Deswegen haben wir 2010 die Vernetzung der Teilbereiche Steuern, Betriebswirtschaft und Recht weiter vorangetrieben und den Unternehmensverbund collective support gegründet. Unter diesem Dach arbeiten derzeit 14 Partner und verantwortliche Manager projektbezogen an der Lösung anspruchsvoller Aufgabenstellungen zusammen. Durch die Kompetenzbündelung in den Bereichen Steuern, Recht und Wirtschaft wird eine umfassende Beratung unserer Mandanten gewährleistet. Für unser mittelständisches Klientel, welches internationale Märkte bedient, haben wir unsere Kompetenzen in dem Bereich des internationalen Steuerrechts erweitert. Auch in Zukunft wird dieser Bereich für unsere Mandanten eine wichtige Rolle spielen, so dass wir unser Engagement in diesem Bereich weiter ausbauen. Wir schauen auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurück. Für unsere Mandanten konnten wir eine Vielzahl an Projekten erfolgreich abschließen. Unsere Beratungsschwerpunkte lagen in den Bereichen der Unternehmensführung, -strategie sowie -planung. Die Investitions-, Finanzierungs- und Sanierungsberatung, das Krisenmanagement sowie die Unternehmensumstrukturierung ebenso wie die Beratung bei Kauf und Verkauf von Unternehmen sowie der Unternehmensnachfolge waren weitere interessante Schwerpunkte unserer Arbeit. Auch in diesem Jahr beraten wir Sie gern zu den genannten Themen. Autor: Steuerberater Dirk Saeltzer, 03641-557799 , info@pawlitzky-saeltzer.de 3. Im Fokus: Rechtsanwälte Hilliger & Müller
Die Rechtsanwaltskanzlei
Hilliger & Müller wurde 1998 gegründet und
unterhält seit dem Jahr 2002 ihren repräsentativen
Firmensitz im Herzen Jenas. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt in
der umfassenden Beratung von mittelständischen Unternehmen im
Wirtschafts- und Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht,
Grundstücksrecht sowie dem Erb- und Familienrecht.
4. Immer wieder spannend: Das Pflichtteilsrecht
Rechtsanwalt
Mike Anton Ein häufiger Fall: Der Inhaber einer Gesellschaft, die ein Unternehmen betreibt, verstirbt. Per Testament hat er seine Ehefrau zur Alleinerbin bestellt und dadurch seinen ehelichen Sohn enterbt. Möglicherweise war der Verstorbene auch unverheiratet oder verwitwet, hat aber auch in diesem Falle seinen Sohn mit letztwilliger Verfügung ausdrücklich enterbt. Der Sohn verlangt nun von den Erben seinen gesetzlichen Pflichtteil. Der wesentliche Vermögenswert besteht in diesen Fällen häufig in einer oder mehreren Immobilien, oft dem ehelichen Einfamilienhaus. Nehmen wir an, diese Immobilie wurde von dem Verstorbenen als Sicherung für Betriebskredite seines Unternehmens bei der Bank angegeben. Der Pflichtteil berechnet sich aus dem Nachlass. Stichtag für die Bewertung des Nachlasses ist der Zeitpunkt des Ablebens. Wie ist nun in diesem Nachlasswert das Einfamilienhaus im Jenaer Landgrafenviertel zu berücksichtigen? Der Verkehrswert beträgt 1 Mio. € und auf dem Einfamilienhausgrundstück ist ein Grundpfandrecht der den Betrieb finanzierenden Hausbank über 1 Mio. € eingetragen. Dieses valutiert in voller Höhe. Häufig argumentiert der Erbe, das
Einfamilienhaus sei mit der Grundschuld
verkehrswertausschöpfend belastet, so dass es bei der
Berechnung des Nachlasses unberücksichtigt bleibt. Dem hat der
Bundesgerichtshof mit einer aktuellen Entscheidung (Urteil vom
10.11.2010, IV ZR 51/09) nachdrücklich widersprochen. Selbst wenn der Erbe den Pflichtteil ohne Verwertung des Nachlassgrundstückes zahlen kann, droht ihm dann noch Ungemach. Zahlt das Unternehmen den Betriebskredit nicht zurück, wird die Bank die Immobilie als Sicherheit verwerten. Reicht der Verkauf des Betriebes nicht aus, greift die Bank auf das Einfamilienhaus zurück (an eine bestimmte Reihenfolge ist sie nicht gebunden, so dass sie auch zuerst das Einfamilienhaus verwerten kann). In diesem Fall liegt jedoch eine geänderte Rechtslage vor, da nachträglich der Nachlass zur Ermittlung des Pflichtteiles geringer - unter Abzug der verwerteten Sicherheit - berechnet werden muss. Der Erbe kann dann das dem Pflichtteilsberechtigten zuviel gezahlte Geld zurückverlangen. Er trägt jedoch das Risiko, den Rückforderungsanspruch wegen Vermögenslosigkeit des Pflichtteilsberechtigten nicht mehr realisieren zu können. Der beschriebene Fall resultiert aus einer klassischen
Drittbesicherung. Vermieden werden kann dieser Fall dadurch, dass der
Betriebsinhaber, wenn er Privatvermögen zur Besicherung eines
Betriebskredites hingibt, gleich selbst Darlehensnehmer wird. Die
offene Darlehensschuld, auch wenn sie nur aus einer
Mitdarlehenseigenschaft resultiert, wird dann als Passiva in den
Nachlass eingestellt und der Pflichtteil gleich aus dem verminderten
Nachlass berechnet. Bevor Sie jedoch einen solchen Schritt
erwägen, sollten Sie sorgfältig die steuerlichen
Folgen prüfen, über die Sie Ihr Steuerberater
jederzeit gern berät. 5. 20 Jahre Allianz Generalvertretung Stefan Lohse
Stefan
Lohse Unser
Allianz-Team steht seit 20 Jahren vertrauensvoll an der Seite unserer
Kunden und zählt zudem seit einem Jahr sehr erfolgreich als
Partner zur collective support Gruppe. Im Rahmen der collective support Gruppe begleiten wir vorrangig die Themen Finanzdienstleistung und Risikomanagement. Wir bieten alle Leistungen, von der Risikoanalyse über deren Bewertung und Absicherung, bis hin zur Schadensverhütung. Priorität hat die Absicherung der Existenz bedrohenden wirtschaftlichen Risiken der Unternehmen sowie der handelnden Organe und Personen. Sehr
gut positioniert und mit einem besonderen Know-how ausgestattet sind
wir im Geschäftsfeld der betrieblichen Alters- und
Geschäftsführerversorgung. Wir freuen uns, dass uns
in diesem wichtigen Versicherungsgebiet auch zwei
börsennotierte Jenaer Unternehmen das Vertrauen
schenken.
6. Fotos vom Neujahrsempfang der
collective support am 26.01.2011 im R2
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Partner der collective support
Anregungen und Kritik, Informationen zum Datenschutz: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse. Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns über Ihr Feedback und beantworten Ihre Fragen unter neues@collective-support.de. Sie können diesen Newsletter gerne auch an Interessenten weiterleiten. Informationen zum Schutz Ihrer Privatsphäre: Sie erhalten unseren Newsletter, weil Ihre Kontaktdaten bei einem der oben genannten Partner vorlagen. Wir garantieren Ihnen, dass wir die zum Versand benötigten Daten, Ihren Namen und Mailadresse, vertraulich behandeln und nicht zu Werbezwecken oder ähnlichem weitergeben oder verwenden. Den Newsletter können Sie jederzeit wieder abbestellen, senden Sie dazu bitte eine Mail an: neues@collective-avantgarde.de. Ihre Kontaktdaten werden dann aus der Verteilerliste gelöscht.
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